Der Post zu Final Fantasy XIII-2 hat mich hungrig gemacht. Ich stöberte durch meine PSP-Games und fand: Final Fantasy. Der erste Teil. In neuer Grafik.

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Ich hatte einfach mal Bock, nach dem ganzen Rollenspiel-Revolutions-Moves der Spieleentwickler (durch die man Rollenspiele fast nicht mehr als Rollenspiele erkennt), auf ein klassisches, niedliches und vor allem spaßiges Abenteuer. Da kam mir FF gerade richtig.

Nach den ersten 2 Spielstunden muss ich sagen: Man, ist das klassisch!
Zu Beginn wählt man sein Team: Warrior, Soldier/Thief, White Mage und Black Mage. Jede Klasse hat besondere Stärken/Schwächen, kann spezielle Rüstungen und Waffen tragen und führt weiße/schwarze Zauber aus.
Story-technisch ist das Spiel recht simpel: Das Böse zieht über das Land, vier Lichtkämpfer kommen, wie die alte Prophezeihung besagt und wollen mit Hilfe der 4 Lichtkristalle, die es zu suchen gilt, das Land vom Dunklen und Bösen befreien (wuhahaha).

Dabei erledigt man zu Beginn eher simple Quests: Die Tochter des Königs wurde entführt, Der böse Garland sitzt in einer Höhle und hält sie gefangen. Man wandert zur Höhle, killt Garland und der König ist glücklich und baut euch eine Brücke. Über die Brücke gehts zur nächsten Stadt, welche von Piraten heimgesucht wird. Man killt die Piraten und der Oberpirat verschenkt sein Boot. Übers Meer geht’s zum nächsten Dorf, in dem Elfen leben und die Aufgaben werden etwas verzwickter (denn nun muss man zu den Zwergen in die Höhle, um den Elfen-Prinzen aufzuwecken, der mit einem Schlaf-Fluch belegt wurde… wuhahaha. Aber das ist nunmal klassisch, und das wollte ich auch).

Was soll man zum Kampfablauf noch groß sagen. Ein paar Stichwörter sollten reichen:
Zufallskampf – Rundenbasiert – bis zu 9 Gegner – Erfahrungspunkte, Gold und Items als Belohnung – Angriff aus dem Hinterhalt möglich.
Das Aufleveln geht zu Beginn recht flott, Items sind allerdings immer recht teuer. Die Gasthäuser in den Städten heilen weder Vergiftungen noch Tode, dafür muss man sich Gegengifte und die ungewöhnlich teuren Phönixfedern besorgen. Vor allem der Magier stirbt bei mir recht flott, aber was los – er’s halt ein Magier.

Die Weltkarte ist recht groß, dafür wenig abwechslungsreich (bis jetzt).
Hier ein paar Berge, da ein Sumpf, da ein Wald. Dargestellt durch ein paar niedliche Texturen.

Ich habe meinen Spaß damit. Die Kämpfe sind fordernd, die Dörfer und Städte sind hübsch gemacht und die Karte ist auch umfangreich. Ich bin gespannt auf die nächsten Spielstunden. Mal sehen was die alten Games alles so hergeben.

Über den Autor

René, leidenschaftlicher Musiker und Videospieler, mittlerweile Student der Medientechnik in Hamburg, startete im Jahre 2011 gemeinsam mit Dominik und Tim das Pixelburg-Projekt. Neben Redaktionellen Tätigkeiten fühlt er sich vor allem für Tonproduktionen verantwortlich. Er wird gehasst und geliebt, was wahrscheinlich seinem flachen Humor in Podcast und TV geschuldet ist.

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